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Ferrari 512S Coupe - Urmodellbau Teil 2
Es ist geschafft und ich bin mit den Mastermodelarbeiten am Body fertig. Es wurde auch Zeit, denn so langsam konnte ich das Teil nicht mehr sehen. Jedes mal wenn ich dachte es wäre fertig, sind mir wieder neue Dinge aufgefallen. Aber jetzt ist Schluss und das Mastermodel ist auf dem Weg zum Laminier. Gegenüber den Bildern in Teil 1 des Urmodellbau wurden noch folgende Dinge geändert bzw. ergänzt:
Zum einen wurde das Heck wieder quer aufgeschnitten und um 0,7mm in der Höhe verkleinert. Dieser zusätzliche Aufwand war einfach nötig, weil der geile Hintern doch etwas zu prall war. So finde ich ihn weit aus besser und er entspricht mehr dem Original. Das hätte mir auch gleich auffallen können, aber nein, immer erst wenn man glaubt fertig zu sein.
Die Gravuren auf der Fronthaube sowie am Übergang vom Heck zur Seitenwand wurden komplett neu gemacht und auch die Vertiefungen für die Verschlüsse gefräst.
Auf dem Dach wurden noch zwei Scharniere zur Heckklappe angebracht.
Die Öffnungen neben dem Heckfenster wurden ausgefräst. Hier kommen später die Lüftungslamellen als Fotoätzteil drauf. Diese wurden neu gezeichnet und sind etwas größer als das hier gezeigte.
Auf der Fronthaube wurden acht kleine Vertiefungen gesenkt. Hier kommen später die Haubenverschlüsse rein. Diese liegen dann bündig im Body und stehen nicht mehr hervor. Ein kleiner Aufwand mit hoffentlich guter optischer Wirkung.
Die seitlichen Lufteinlässe neben der Heckscheibe wurden auch noch mal überarbeitet.
Unschwer zu erkennen sind die beiden großen Frontspoiler. Die werden aus 0,5mm Carbon bereits beim laminieren des Bodys eingesetzt. Es wird also kein nachträgliches aufschneiden des Bodys mehr nötig sein. Die Größe der Spoiler wurde so gewählt, das er dem größten im Original eingesetzten Spoiler entspricht. Je nach Variante die man später mal bauen möchte ist dieser nur noch kleiner zu feilen und gegebenen falls beizuspachteln. Das ist einfacher, sicherer und weniger zeitintensiv als die Teile nachträglich einzusetzen.
Was ist noch bereits getan?
Michael hat die Fotoätzteile bereits gezeichnet. Wenn der erste laminierte Body zur Verfügung steht, werden wohl noch kleinere Korrekturen nötig sein. Die Ätzteile nur an Hand des Mastermodell zu zeichnen würde zwar auch gehen aber sicherer ist es den Entwurf nachher noch mal zu überprüfen.
Ich habe auch schon eine neue Getriebeattrappe mit Auspuffrohren und Quergestänge gebaut. Ein neues Armaturenbrett wird es auch geben. Das ist bis auf ein paar kleine Details auch schon fertig.
Sobald ich ebenfalls den ersten laminierten Body in Händen habe mache ich mich an den Bau des Motorraumes. Der wird keine aus Resine gegossenen Ansaugtrichtern enthalten. Lasst euch überraschen, hier haben sich Michael und ich etwas neues und hoffentlich schönes einfallen lassen.
Ich habe mal alle Teile des Kit addiert und ich bin auf über 100 Einzelteile gekommen. Da kommt der Bauspass bestimmt nicht zu kurz.
„Es gibt noch viel zu tun, lassen wir´s liegen“!
Nein, Schritt für Schritt wird mein Lieblings Ferrari sicherlich fertig werden.
Hier mal zum optischen Vergleich ein Body von dem Heller, Protar, Wave oder Fujimi 512 Kit.
Und hier auf dem selben Chassis der LH von Fisher. Wie man sieht, ist hier der Radstand zu kurz.
Zum Schluss noch ein paar weitere Bilder.
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